Appezölle Musig

CD-Präsentation und Jubiläumsfest am 5. August 2016, 20. Appenzeller Ländlerfest, Festzelt Postplatz

Der vor exakt 100 Jahren gegründete Innerrhoder Tanzmusikantenverband freut sich, sein Jubiläum im Rahmen des Ländlerfestes Appenzell feiern zu dürfen und dankt den Organisatoren für die Gastfreundschaft und die grosszügige Unterstützung. Im Mittelpunkt des Jubiläumsfestes am Freitag, 5. August, im Festzelt auf dem Postplatz steht die Präsentation und Taufe der Doppel-CD «Appezölle-Musig», welche von über dreissig Formationen mit Mitgliedern des Innerrhoder Tanzmusikantenverbandes eingespielt wurde und die Vielseitigkeit der Tanz- und Konzertmusik des Appenzellerlandes demonstriert. Der Hörer erlebt neben (original) Streichmusik auch Interpretationen mit Handorgel und Hackbrett, danebst sogar eine gesangliche Einlage von einem Adhoc-Chörli des Vereins.

Die Besucher des Anlasses werden nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch verwöhnt. Vereinsmitglied Emil Koller (ehemaliger Präsident, heute Leiter des Engel-Chörli) führt in gewohnt humorvoller Weise durch das Abendprogramm und wird Reminiszenzen aus der hundertjährigen Geschichte des Tanzmusikantenverbandes zum Besten geben. Um dem Vereinsnamen gerecht zu werden, wird an diesem Abend auch Tanzmusik in diversen Varianten geboten – auf gut Innerrhodisch: doo weets teenzig.

Verkaufspreis der Doppel-CD: CHF 30.-
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Eintritt Jubiläumsabend mit CD-Taufe CHF 15.-. Beim Kauf einer CD werden CHF 5.- angerechnet.


CD 1

1. Kapelle Enzian

I de Birt Besebeiz - Martin Fässler
Marsch

Mit einen Mix aus Tradition und Unterhaltung spielen die Enzian seit 1996 auf und bieten den Zuhörern einen abwechslungsreichen Anlass. Durch die Besetzung mit Hackbrett, Akkordeon, Klavier und Bass oder zwei Akkordeon, Klavier und Bass erhält die Musik verschiedene Klangfarben. Auch das Ruggussele mit Talerbecken oder Alphornsolos ergänzen das Repertoire optimal.

2. Kapelle Gebrüder Hersche

En schöne Sommerobed im Älpli - Bruno Hersche
Walzer

Die Kapelle Gebrüder Hersche wurde 2001 von den beiden Brüdern Bruno (Hackbrett, Klavier) und Albert Hersche (Akkordeon, Klavier) gegründet. Komplettiert wird die Formation durch Roman Hersche (Akkordeon) und Martin Hersche (Kontrabass). Die jungen Musikanten haben sich vorwiegend der Appenzeller Volksmusik verschrieben. Sie treten in zwei Besetzungen auf: Akordeon, Kontrabass, Hackbrett und Klavier oder mit zwei Akkordeon, Klavier und Kontrabass.

3. Kapelle Promillos

Zo älfhondert Johr-Fiir - Ernst Müller
Polka

Die Promillos spielen nicht nur im Appenzeller-Stil, sondern haben mit ihrer Stimmungsmusik schon so manche Skihütte oder Festzelt zum Kochen gebracht. Christian Manser, Roman Kölbener, Köbi Rusch und Peter Inauen sorgen ebenso an Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und anderen Anlässen für gute Unterhaltung. Mit ihrer unbekümmerten Art und dem vollen Gesang erfreuen die Promillos Jung und Alt.

4. Solist Werner Knill

Emil's Hackbrett-Zäuerli - Emil Zimmermann arr. Werner Knill
Zäuerli / Schottisch

Mit Werner Knill spielt bereits die fünfte Generation der «Hackbrettler Knill» auf. Werner Knill’s Steckenpferd sind vor allem traditionelle Appenzeller Stücke. Er ist ein sehr beliebter Hackbrett-Solist.

5. Kapelle Lemestägegruess

E Stobe voll Musikante - Albert Steuble
Walzer

Der Formations-Name weist bei der Kapelle Lemestägegruess auf das Herkunftsgebiet der drei Musikanten hin: Leimensteig, ein Hügelzug in Innerrhoden zwischen Schlatt und Haslen mit einzigartiger Aussicht in den Alpstein. Gisela Hehli-Steuble (Kontrabass), ihr Bruder Erwin Steuble (Akkordeon) sowie Emil Rechsteiner (Hackbrett) sind seit 2003 gemeinsam musikalisch unterwegs. Sie haben sich vornehmlich der traditionellen Appenzellermusik verschrieben, präsentieren aber auch gerne bodenständige Klänge aus der Sparte Ländler. 

6. Trio Dobler-Haas-Dobler

Gruess aus Appenzell - Anton Moser
Marsch

Diese Formation wurde eigens für die Jubiläums-Aufnahmen zusammengestellt. Die beiden Musikanten Martin Dobler und Philipp Haas spielen zurzeit nicht aktiv in einer Appenzellerformation mit, sind aber mit der Musik immer noch sehr eng verbunden und als Aushilfsmusikanten tätig. Als ehemalige Verbandspräsidenten wollten auch sie einen Beitrag für die Jubiläums-CD leisten. Als Nichte von Martin und Frau von Philipp war mit Antonia Haas-Dobler die musikalische Komplettierung schnell gefunden. Mit ihrem Kontrabass spielt Antonia ansonsten in der Striichmusig Alperösli mit. 

7. Kapelle Hersche-Buebe

En trüebe Saft - Albert Steuble
Polka

1975 entschlossen sich die drei Brüder Hansueli (Hackbrett, Klavier), Erwin (Kontrabass) und Bruno Hersche (Akkordeon) dazu, eine eigene Kapelle zu gründen. Über mehrere Jahre hinweg ergänzte die Formation ein jeweils nicht-verwandter «vierter Mann». Aktuell haben sich die drei Brüder aber wieder auf ihre Kerngruppe besonnen und begeistern ihre Zuhörerschaft mit meist traditionellen Appenzeller Klängen.

8. Appenzeller Echo

Ase fangt me d'Hase - Josef Rempfler
Walzer

Das Appenzeller Echo wurde im November 1997 von den Brüdern Josef (Geige) und Benjamin Rempfler (Hackbrett) ins Leben gerufen. Nach mehrjähriger musikalischer Tätigkeit in verschiedenen Gruppen, haben die Beiden zusammen mit Walter Neff (Kontrabass) eine ideale Ebene gefunden, um ihre musikalischen Vorlieben und Stilrichtungen vollends auszuleben. Das Appenzeller Echo spielt nebst vielen Eigenkompositionen auch die ganze Palette von Streichmusik/Appenzellermusik bis hin zu Salon- und Tafelmusik und anderen Volkmusikeinlagen. 

9. Kapelle Holdrioo

Golderika - Hans Dörig
Schottisch

Seit Januar 2010 spielen Adrian Dörig (Akkordeon), Daniel Dobler (Klavier), Martin Fässler (Kontrabass, Hackbrett) und Gabriel Streule (Akkordeon, Kontrabass) gemeinsam als Kapelle Holdrioo auf. Ein «leichtlebiger Mensch», wird im Innerrhoder Dialekt als «Holdrioo» bezeichnet. Die vier jungen Männer treten in zwei Besetzungen auf: Einerseits mit zwei Akkordeon, Klavier und Kontrabass und andererseits mit Hackbrett, Akkordeon, Klavier und Kontrabass. Nebst Ländler zählen auch Oberkrainer oder alte Schlager zum Repertoire der Kapelle Holdrioo.

10. Jodelduett Michael und Emil Koller

Am Brönneli - Dölf Mettler
Jodellied

Vater Emil Koller uns Sohn Michael singen zusammen im Duett an Jodlerfesten oder eben auch auf dieser Jubiläums-CD. Neben dem Jodeln haben die beiden noch eine weitere Gemeinsamkeit: Beide standen in der Vergangenheit dem Tanzmusikantenverband als Präsident vor. Begleitet werden sie durch den versierten Akkordeonisten Daniel Bösch.

11. Kapelle Alpstein

Rauschen an der Sitter - anton Moser
Walzer

Die Kapelle Alpstein wurde 2008 unter dem Namen Kapelle Tannschössli gegründet. 2011 entschieden sich Antonia Fässler (Geige, Kontrabass), Lukas Neff (Akkordeon), Bruno Signer (Klavier) und Hans Fässler (Hackbrett) zum Namenswechsel in Kapelle Alpstein. Von der Stilrichtung her liegen die Wurzeln bei der traditionellen Appenzellermusik. Zwischendurch interpretieren die vier jungen Appenzeller gerne auch Musik aus anderen Teilen der Schweiz oder aus dem Ausland.

12. Geschwister Fässler

Nicole - Johny Gisler
Fox

Erika, Martin und Daniel Fässler aus Gonten AI, pflegen sowohl die traditionelle Appenzellermusik als auch modernere, zeitgenössische Volksmusik (auch aus fremden Ländern). Die Geschwister sind nicht nur blutsverwandt sondern sie verbindet auch dieselbe musikalische Ader. Das Credo der Geschwister Fässler ist, dass sie «Volksmusik mit Pfiff» jeweils ihrem Publikum präsentieren. 

13. Kapelle Weissbad

De Marcel spielt Hackbrett - Guido Neff
Walzer

Der Kapelle Weissbad gehören die vier jungen Appenzeller Marcel Dörig, Daniel Fässler, Kornel Dörig sowie Manuel Müller an. Das Quartett gewann 2012 den Schweizer Folklore-Nachwuchswettbewerb in der Sparte «Instrumentale Volksmusik». Das Repertoire der Kapelle Weissbad beinhaltet nebst «ösrige Musig» auch andere Stilrichtungen der Schweizer Volksmusik und Oberkrainer. In Kombination mit dem Hackbrett werden hie und da aber auch Töne aus weit entfernten Ländern angestimmt.

14. Echo vom Chrobeg

Hönderi Bläss! - Fridolin Manser
Schottisch

Vor 35 Jahren formierten sich Fridolin Manser (Akkordeon) und Toni Stark (Klavier) zur Kapelle Echo vom Chrobeg. Verstärkung erhielt das Duo vor zwanzig Jahren durch Leo Inauen (Akkordeon/Schwyzerörgeli). Mit Appenzeller- und Ländlermusik umrahmt das Echo vom Chrobeg seither manch Geburtstags- oder Familienfest.

15. Kapelle Hornsepp

Vom Stegefässli - Josef Dobler
Walzer

Die Kapelle Hornsepp wurde vor Jahrzehnten von Josef Dobler «Hornsepp» (1925-2008) gegründet. Er wuchs auf der Liegenschaft Horn oberhalb von Schwende auf, woher sein Spitzname rührt. Josef Dobler gab seine Freude an der Musik an seine Kinder und Enkel weiter. Zu seinem musikalischen Vermächtnis zählen über hundert von ihm komponierte Musikstücke. Aktuell tritt die Formation auf mit Pia Signer-Dobler (Geige, Enkelin vom «Hornsepp»), Hans Fässler (Hackbrett), Hans Keller (Handorgel) und Sepp Dobler (Bass, Sohn vom «Hornsepp»).

CD 2

1. Kapelle Setteretal-Buebe

S'Schassi vechrömmt - Sepp Manser
Schottisch

Die Setteretal-Buebe Appenzell musizieren seit 1992 zusammen. Wer eine Formation für Hintergrund- oder leicht konzertante -Musik sucht, der setzt mit den Setteretal-Buebe sicher auf die richtige Karte. Die Cousins Sepp und Christian Manser sind die eigentlichen Gründerväter der Formation und werden unterstützt durch Raphael Mock und Alfred Manser. Das Quartett pflegt gerne die traditionelle Appenzellermusik mit Akkordeon und Hackbrett. Sehr wichtig ist ihnen dabei die unverfälschte, komponistengetreue Interpretation. 

2. Striichmusig Alperöösli

Uf em Heubüel - Josef Dobler
Polka

Die Striichmusig Alperösli wurde im Mai 1990 – damals noch unter dem Namen Goofe-Striichmusig Weissbad ins Leben gerufen. Alle Streicher genossen eine klassische Ausbildung auf ihrem Instrument in der Musikschule. Das harmonische Zusammenspiel erlernten sie beim Grossvater der drei Geschwister Dobler – bei Josef Dobler «Hornsepp». Pia Signer-Dobler (1. Geige), Martin Dobler (2. Geige), Albert Inauen (Hackbrett), Maria Koch-Dobler (Cello) und Antonia Haas-Dobler (Kontrabass) spielen als Original Appenzeller Streichmusik auf. 

3. Musikante-Chörli

S'Echo Rugguusseli - Albert Steuble
Rugguusseli

Albert Streule, «de Stääges Albet», nimmt extra für die Jubiläums-CD sein eigenes Ruggusseli. Rund ein Dutzend aktiver Mitglieder aus dem Tanzmusikantenverband begleiten ihn dabei und beweisen stimmgewaltig, dass ein richtiger Musikant durchaus auch ein guter Sänger sein kann.

4. Echo vom Schwendetal

D'Musikante fiirid - Stefan Müller
Schottisch

Das Echo vom Schwendetal ist eine aufgestellte Musikformation. In der Besetzung einer Appenzeller Tanzmusik spielt das Quartett aber nicht nur reine Appenzellermusik. Es finden auch andere Stilrichtungen Platz im Repertoire von Stefan Müller (Akkordeon), Roland Fässler (Klavier), Hans Knechtle (Hackbrett) und Hannes Manser (Kontrabass). So zählen beispielsweise Schweizer Ländler, leichte Salonmusik aber auch bekannte Schlager, Tangos, Rock n `Roll und Stimmungshits zum musikalischen Programm vom Echo vom Schwendetal.

5. Kapelle Alpsteebuebe

För d Anni ond de Hans - Bruno Sutter
Stil

Dem Bubenalter sind Hans Dörig (Akkordeon, Klavier), Guido Neff (Hackbrett, Klavier, Kontrabass, Cello), Hanspeter Steingruber (Kontrabass) und Bruno Sutter (Akkordeon) seit der Gründung der «Alpsteebuebe» 1990 definitiv entwachsen. Die Begeisterung für traditionelle und neue Appenzellermusik ist beim Quartett aber ungebrochen. Ergänzt wird ihr Programm mit ausgesuchten Stücken aus dem gesamten nationalen und internationalen Musikfundus. Ihr Stil bietet sich vor allem für konzertante Auftritte an.

6. Hackbrett-Trio Gelerettli

Jo weleweg - Albert Graf
Ruggusseli / Schottisch

Wer dem Hackbrett-Trio Gelerettli zuhört, kann schon mal die Zeit vergessen. Kein Wunder also, haben Martin Fässler, Hans Fässler und Albert Graf die eingedeutschte Mundartbezeichnung für Taschenuhr (frei nach «quelle heure est-il?») als Name für ihr Trio auserkoren. Gelerettli wurde 2010 gegründet. Die drei Musikanten spielen ursprüngliche und bodenständige aber auch innovative Musik auf ihren grossen Konzert-Hackbrettern. 

7. Trio Franz Klarer

Es eignigs Hüsli - Tony Roos
Polka-Rheinländer

Franz Klarer spielte bei mehreren Formationen häufig als Aushilfe mit. Als Mitglied der Swissair-Ländlerkapelle musizierte er auf allen Kontinenten. Für die Aufnahme der Jubiläums-CD des Tanzmusikantenverbandes AI bildet Franz Klarer zusammen mit seinen Musikerkollegen Sepp Dobler «Hornsepp» (Bass) und Thomas Sutter «Ebenälple» (Klavier) die Ad-hoc-Formation Trio Franz Klarer.

8. Kapelle Alphöttli

De Walter im Schuss - Toni Rempfler
Walzer

Die Kapelle Alphöttli spielt seit 1988 in dieser Formation auf und widmet sich dabei der traditionellen Appenzeller Tanzmusik. Das Trio setzt sich zusammen aus Walter Tanner, Ueli Jäger und Toni Rempfler. Aus den Auftritten in den letzten Jahren gehen viele Höhepunkte hervor. Die jährlichen Alpstobeten (Gross Leu, Ebenalp, Potersalp, Ruhesitz) gehören aber seit langem zu ihren schönsten musikalischen Engagements. 

9. De Baazlis-Franz ond Kollege

Os alte Ziite - Emil Walser
Mazurka

Franz Manser, «de Baazlis Franz», wurde 1943 geboren. Das Elternhaus seines Vaters, das «Barts Hüsli», gab den Ausschlag für den Spitznamen. 1957 hatte Franz Manser seinen ersten Auftritt mit der Handorgel. Im Verlauf der Jahrzehnte wirkte er in verschiedenen Formationen mit. In der Kapelle «De Baazlis Franz ond Kollege» spielen in wechselnder Besetzung diverse Musikantenkollegen von Franz auf. 

10. Orig. Streichmusik Neff

Miriam's Entscheidung - Guido Neff
Rugguusseli / Walzer

Gegründet und aufgebaut hat Guido Neff (Hackbrett) die Original-Streichmusik Neff. In der aktuellen Besetzung spielen seine Töchter Katrin (Cello) und Riccarda (Geige, Gesang) mit, sowie Antonia Rempfler (Geige) und Hanspeter Steingruber (Kontrabass). Das Quartett nimmt seine Zuhörer immer wieder mit auf eine konzertante Musikreise. Ihr Programm enthält vorwiegend traditionelle Appenzeller Stücke, vereinzelt klassische Werke, Wiener Musik, Ungarische Tänze bis hin zu ausgesuchten Musikstücken aus aller Welt.

11. Kapelle Rondom

Em Max zom Geburtstag - Franz Manser
Schottisch

Seit Herbst 2015 spielen Roman Fässler (Akkordeon), Martin Inauen (Akkordeon), Manuel Streule (Akkordeon) und Kilian Wild (Kontrabass) unter diesem Namen zusammen auf. Die Appenzellermusik liegt dem Quartett sehr am Herzen. Die Kapelle Rondom spielt aber auch gerne Musik aus anderen Regionen. Das Motto der Formation: «Rondom löpfig ond gmüetlich – seb ischt ös deliebscht».

12. Quartett Laseyer

De Giigeli-Schmid - Daniel Bösch
Polka

Der «Laseyer» ist ein Fallwind, wie er gelegentlich im Weissbachtal toben kann. Stürmisch kann es ab und an auch werden, wenn Barbara Giger-Hauser, Albert Graf, Daniel Bösch und Johannes Schmid-Kunz zu ihren Instrumenten greifen. 1994 wurde die Formation ins Leben gerufen. Das Quartett Laseyer steht für einen besonderen Stil: ausgefallen, innovativ aber auch traditionell. Spielwitz gepaart mit Respekt vor Althergebrachtem. 

13. Solist Johannes Fuchs

Zwei verlassene Italiener - unbek. Arr. Jakob Alder
Hackbrettsolo

Johannes Fuchs aus Meistersrüte lernte bei seinem Vater Johann Fuchs den Beruf als Möbelschreiner. Nebenbei führte ihn sein Vater in die Kunst des Hackbrettbaus ein. 1999 übernahm Johannes Fuchs den elterlichen Betrieb und hat sich seither vor allem auf das Bauen von Hackbrettern in verschiedenen Variationen spezialisiert. 1975 nahm Johannes Fuchs bei Jakob Alder seine erste Hackbrettstunde. Inzwischen hat er mit seinem Instrument Konzerte auf der ganzen Welt gespielt. Seit 2011 ist er Vize-Präsident der CWA (Cimbalom World Association).

14. Kapelle Dewiisli

Bärenkeller - Marcel Oetiker
Schottisch

Christa Kölbener (Hackbrett), Adrian Dörig (Akkordeon) und Nadia Dörig (Klavier) musizieren seit März 2005 gemeinsam unter dem Namen «Dewiisli». Die drei jungen Appenzeller spielen neben typischer Appenzellermusik auch moderne und östliche Interpretationen. Übrigens: ein «Dewiisli» ist ein bemaltes Ziergebäck aus Zucker- oder Salzteig, das in der Weihnachtszeit als Dekoration in den Appenzeller Stuben dient.

15. Ad hoc-Formation Böffli-Ebenälple-Hornsepp-Choschte

Daniela - Alfred Koster
Walzer

Mit Bruno Sutter «Böffli», Thomas Sutter «Ebenälple», Sepp Dobler «Hornsepp» und Fred Koster «Choschteli», haben sich für den Jubiläums-Tonträger vier versierte und erfahrene Musikanten zu einer Ad hoc-Formation zusammengetan. Das spontane Zusammenspiel von Musikanten aus verschiedenen Formationen ist etwas, dass immer noch sehr gerne gepflegt wird.